Rainer Kröning, Berlin

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Hier beschreiben ich Methoden, die Ihnen bei der Lösung von Problemen helfen können. Wenn Sie zu diesen Methoden Schulung oder Beratung brauchen, dann schildern Sie mir Ihre Wünsche per E-Mail.

Projektleiterhandbuch

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Zeittafel Spandau

Ereignisse in und um Spandau haben mich als alter (wirklich) Spandauer interessiert. Deshalb habe ich sie zusammengetragen und hier tabellrisch bereitgestellt.

Weisheit

555

Mark Twain
1835 – 1910
amerikanischer Schriftsteller

Musikerwitz

Der Oberbürgermeister hatte Konzertkarten für Schuberts "Unvollendete Symphonie" geschenkt bekommen. Er war verhindert und gab die Karten an die Sachbearbeiterin für Organisationsfragen weiter. Am nächsten Tag fragte der Oberbürgermeister die Mitarbeiterin, wie ihr das Konzert gefallen habe. Statt zu antworten, überreichte ihm die Organisationsexpertin ein Memorandum, in dem es hieß:
- Für einen beträchtlichen Zeitraum hatten die zwei Oboe-Spieler nichts zu tun. Ihr Part sollte deshalb reduziert werden. Dadurch würden auf jeden Fall gewisse Arbeitszusammenballungen eliminiert.
- Alle zwölf Geiger spielten die gleichen Noten. Das ist unnötige Doppelarbeit. Die Mitgliederzahl dieser Gruppe sollte drastisch gekürzt werden. Falls wirklich ein großes Klangvolumen erforderlich ist, lässt sich dieses durch den Einsatz elektronischer Verstärker erzielen.
- Erhebliche Arbeitskraft kostete auch das Spielen von Zweiunddreißigstel-Noten. Das ist eine unnötige Verfeinerung. Es wird deshalb empfohlen, alle Noten auf- bzw. abzurunden. Würde man diesem Vorschlag folgen, wäre es möglich, auch Volontäre und weniger qualifizierte Hilfskräfte einzusetzen.
- Unnütz ist schließlich, dass die Hörner genau jene Passagen wiederholen, die bereits von den Saiteninstrumenten gespielt wurden. Würden alle in diesem Sinne überflüssigen Passagen gestrichen, könnte das Konzert von 25 Minuten auf etwa vier Minuten verkürzt werden. Hätte Schubert sich an diese Erkenntnis gehalten, wäre er wahrscheinlich in der Lage gewesen, seine Symphonie zu vollenden.